Ich hatte Zuckerflöckchen im Kopf

Zuckerfloeckchen

Ich hatte Zuckerflöckchen im Kopf - oder warum mir Honig und Vollkorn lieber sind!

 

 
Die meisten von uns kaufen wahrscheinlich das allseits bekannte Mehl Typ 405. Doch wissen wir, was bei der Herstellung dieser Mehlsorte (Auszugsmehl)  mit dem Korn passiert und was am Ende noch in der Mehltüte alles drin ist?
 
Schauen wir uns die Herstellung von sogenannten Auszugsmehlen einmal genauer an:
Zunächst wird das Korn außen entspelzt, (sozusagen werden die Hüllen oder besser gesagt die Häutchen von den Getreidekörnern entfernt), dann abgeschliffen und geschält. Damit fehlt dann dem Mehl der größte Teil an Mineral- und Ballaststoffen!
 
Speltzgetreide
 
Im Kern eines Korns ist der Keim. Dieser enthält fast alle wertvollen Vitamine des Korns und das wertvolle "Keimöl" - das es teuer zu kaufen gibt! Da dieses Öl schnell ranzig wird und der Keim an der Luft nicht lange haltbar ist, wird er aus dem Mehl entfernt. Damit fehlen dem Korn nun auch noch alle Vitamine!
 
Das Mehl in der Tüte hat damit zwar kaum noch Mineralstoffe, keine Vitamine, kaum Ballaststoffe mehr, ist dafür aber eine tolle Vollkonserve, die jahrelang haltbar ist.

Alles Korn mit Schalen und Randschichten, nennt man Vollkorn ... eben das volle Korn! Ich kaufe daher das Getreide nur noch als ganzes Korn und habe Zuhause eine Getreidemühle stehen, mit der ich das benötigte Mehl entsprechend frisch mahle - mit vollem Gehalt an Mineralstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen!

Letztlich kommen Auszugsmehl und auch Zucker in der Natur so nicht vor. Beides ist nicht vollwertig. Um nun Zucker und Auszugsmehl zu verwerten, benötigt unser Körper Mineralstoffe. Da diese in Zucker und Auszugsmehlkonserven nicht (mehr) enthalten sind, muss der Körper diese aus körpereigenen Depots abbauen. Ein bevorzugtes Depot dafür sind beispielsweise unsere Knochen - wenn die Mineralstoffe hier abgebaut werden, entsteht Osteoporose ...
 
Also: Wenn schon Süssen, dann mit Imker Honig. Und Mehl lieber frisch gemahlen.
 
Anmerkung für Kritiker: Phytinsäure lässt sich durch entsprechende Teigführung reduzieren.


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