Kefir - mir!

Kefir-mir

 

KefirKEFIR

Vor ein paar Wochen war ich gerade zu Besuch bei einem Freund, als er sich ein milchhaltiges und dickflüssiges Getränk mittels absieben zubreitete. Ich selbst kannte die mir dargebotene Prozedur nicht und fragte natürlich neugierig was er denn mache....?
 
Erwin sagte einsilbig; "Kefir"
 
Naja dachte ich - Kefir kenn ich, allerdings wusste ich nicht wie man Ihn macht. Also sagte ich befehlend: "Lass mal probieren". Ich war überrascht, denn die Konsistenz und der Geschmack waren um längen besser als mir bekannter und selbst gekaufter Kefir. Der selbsgemachte Kefir ist ein recht dickflüssiges, kohlesäurehaltiges Milchgetränk mit einem leicht säuerlichen Geschmack. Gekühlt schmeckt er sehr erfrischend.
Mich packte das Kefir Fieber und ich wollte mehr Erfahren und vorallem wollte ich auch so einen Kefir Dings im Glas.
 


Zur Herkunft:
Ursprünglich stammt Kefir aus dem Nordkaukasus und Tibet. Durch einen Gärungsprozess durch Hefen und Milchsäurebakterien sowie wenig Essigsäurebakterien entsteht Kefir. Es gibt noch den Wasserkefir. Hierbei handelt es sich um ein Getränk, basierend auf der Vergärung von Zucker in wässriger Lösung. Beim Herstellen von Kefir werden Hefepilze eingesetzt.
 
Die Inhaltsstoffe des Milchkefirs:
In Milchkefir sind Essigsäurebakterien, Milchsäurebakterien und Hefen enthalten. Zu den Gärungsprodukten zählen Alkohol, Kohlendioxid sowie Kohlensäure. An Nährstoffen enthält Kefir Mehrfachzucker. Des Weiteren sind die Vitamine Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B12, Vitamin D, Folsäure, Niacin und die Mineralstoffe Eisen, Jod, Kalzium und Magnesium enthalten.
 
Die Herstellung von Kefir:
Milchkefir entsteht durch das Versetzen von Kefirknollen für ein bis zwei Tage mit Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch. Es ist auch die Verwendung von Stutenmilch möglich. Ebenso kann auch H-Milch verwendet werden.
 
Also einfach die Kefirknolle in ein Glasgefäß und mit Milch aufgiessen. Leintuch drüber und zwei bis drei Tage abgedunkelt reifen lassen. Meiner steht im Küchenschrank. Dann durch ein Plastiksieb abseien, die Kefirknolle gründlich mit klarem Wasser abspülen und wieder neu ansetzen. Das Glasgefäß reinige ich vorher immer gründlich - ebenfalls mit klarem Wasser. Die Kefirknolle darf nicht mit Edelstahl oder Chromagan in Berührung kommen.
 
Und Achtung: Die Knolle wächst mit der Zeit beträchtlich an. Ich verschenke dann immer einen Teil meiner Knolle.
 
Industriell hergestellter und im Handel erhältlicher Kefir wird unter der Bezeichnung „Kefir mild“ angeboten. Um immer den gleichen Geschmack erzielen zu können, muss mit einer Mischung bestehend aus Hefen und Bakterien gearbeitet werden. Milder Kefir enthält keinen Alkohol, dafür jedoch Laktose. Der echte Kefir hingegen enthält Alkohol und ist daher laktosefrei, also geeignet für Personen mit einer Laktoseintoleranz.
 
Die Kefir Mythologie:
Man erzählt sich, dass Kefir das Leben verlängern kann. Zurück geht diese Aussage auf eine probiotische Schrift aus dem Jahre 1908, die vom russischen Bakteriologen Ilja Iljitsch Metschnikow stammt. Dieser hatte in dieser Schrift einen Zusammenhang in dem recht hohen Lebensalter von Bulgaren und Rumänen durch den regelmäßigen Genuss von saurer Milch gesehen. Für seine Beobachtungen erhielt Metschnikow den Nobelpreis. Seit dieser Zeit wurde der Kefir sehr oft auf seine Wirkung der Gesundheit betreffend untersucht. Da Kefir die Fähigkeit besitzt, pathogene Mikroorganismen zu unterdrücken, ist Kefir gesund. So werden zum Beispiel Listerien binnen 24 Stunden um gut 90 Prozent gemindert.
 
Meine Kefir Erfahrung:           Er wirkt.... ;)


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